Ein erster Rückblick auf den 1. Überherrner Kultursommer
Es sollte der besonders festliche Abschluss des 1. Überherrner Kultursommers auf der Teufelsburg sein. Wegen der Bauarbeiten und anderer Diskussionen entschloss die Künstlergruppe Bisttal sich gemeinsam mit dem Kulturamt der Gemeinde dazu, diesen geplanten „Tag der Jugend“ auf den Neuen Marktplatz in Überherrn zu verlegen. Martina und Paul Zimmer ließen sich dafür begeistern und unterstützten das Vorhaben sehr tatkräftig, wofür ihnen ganz besonderer Dank gilt.
Das „Forum Jugend“, wozu Staatssekretär Gerhard Wack trotz der Festlichkeiten in Saarbrücken nach Überherrn kam, fand bei den Jugendlichen Null Interesse und fiel deshalb aus.
Der Staatssekretär hatte dennoch einen weiteren Scheck für diese Kultursommer-Veranstaltung dabei. So konnte Edgar Neumann den beiden Nachwuchsbands „New Rail“ und „Averal“ für ihre mutigen Auftritte auf dem Eisenbahnwaggon ein kleines Honorar zahlen. Der Mut, stimmgewaltig der sehr kühlen Witterung zu trotzen, wurde auch mit viel anerkennendem Applaus belohnt.
Für eine ganz tolle Stimmung beim inzwischen stärker präsenten Publikum, darunter wenigstens einige Jugendliche, sorgte dann am Abend die Band „Royal Flush“, die der Altforweiler Bauunternehmer Gerhard Ehl vermittelt hatte. Das begeistert swingende Publikum hätte von ihnen gerne mehr gehört.
Aber der Höhepunkt des Abends stand ja erst bevor. Die „Societas Draconis“ präsentierte unter fast vollem Mondlicht und gelegentlich beinahe sternenklarem Himmel ihre beachtenswerte Feuershow mit neugierig machenden Hinweisen auf das im nächsten Jahr zu erwartende Musical „Der Rote Drache“.
Erstauntes Echo aus dem inzwischen bunt gemischten Publikum: „Donnerwetter, so etwas in Überherrn! Das verdient wirklich Beachtung. Vielleicht werden ja die Veranstalter des Grenzlandsfestes aufmerksam...“ Denn die da Anerkennung zollten, fanden den ganzen Kultursommer beachtlich und bedauerten, dass es, wenn überhaupt, erst wieder in zwei oder drei Jahren einen weiteren geben kann.
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